Gemein­sam geht’s bes­ser!

Geschäfts­füh­rer Maring (Bild­mit­te), Bür­ger­meis­ter Stei­mers (2.v.l.), Stadt­bgm. Ker­pen (1.v.l.), Werk­lei­ter Laux (2.v.r.), Schwes­ter Anna-Maria und Schwes­ter Judith vom Kon­vent in Ulmen sowie aus­füh­ren­de Mit­ar­bei­ter des Inklu­si­ons­be­trie­bes St. Mar­tin Baum­schu­le sowie des Abwas­ser­wer­kes

Gemein­schafts­pro­jekt von St. Hil­de­gar­dis­haus gGmbH und Abwas­ser­werk Ulmen

Bereits vor ca. 19 Jah­ren war gemein­sa­mes Han­deln gefragt, als im Rah­men einer Kon­ver­si­ons­maß­nah­me die Bun­des­wehr­ka­ser­ne in Ulmen zum Gewer­be- und Dienst­leis­tungs­stand­ort ‚Eifel-Maar-Park‘ umge­stal­tet wur­de. Eine gro­ße Her­aus­for­de­rung, die sei­ner­zeit durch die St. Hil­de­gar­dis­haus gGmbH, die Pro­jekt­ent­wick­lungs­ge­sell­schaft der VG Ulmen und die Gemein­de Ulmen, mit finan­zi­el­ler Unter­stüt­zung des Lan­des, gestemmt wur­de und eine Rei­he von zivi­len Arbeits­plät­ze schaff­te.

Jetzt galt es die­se Gemein­sam­keit wie­der abzu­ru­fen, denn das Abwas­ser­pump­werk für den gesam­ten Bereich der St. Mar­tin Bil­dungs- und Pfle­ge­ein­rich­tung war drin­gend zu erneu­ern und glei­cher­ma­ßen das Pro­blem der häu­fi­gen Pum­pen­stö­run­gen durch Fremd­kör­per im Abwas­ser­ka­nal dau­er­haft zu besei­ti­gen.

Es hat­te sich bereits kur­ze Zeit nach der ers­ten Inbe­trieb­nah­me der Pump­an­la­ge gezeigt, dass ver­mehrt Gegen­stän­de von Bewoh­nern der Ein­rich­tung in die Kana­li­sa­ti­on gelan­gen, die regel­mä­ßig Betriebs­stö­run­gen ver­ur­sach­ten. Ein durch den Ein­rich­tungs­trä­ger nach­träg­lich ein­ge­bau­ter Fest­stoff­zer­klei­ne­rer konn­te das Pro­blem nur für einen Teil­be­reich lösen und war mitt­ler­wei­le eben­falls in die Jah­re gekom­men.

Bereits nach weni­gen Gesprä­chen der Ver­ant­wort­li­chen von St. Hil­de­gar­dis­haus gGmbH und St. Mar­tin in Ulmen und dem Abwas­ser­werk wur­de erkannt, dass hier nur ein gemein­sa­mes Han­deln für alle Sei­ten zum Erfolg führt. Schnell konn­ten Detail­fra­gen geklärt und die gesamt­wirt­schaft­li­che Aus­schrei­bung zur Gene­ral­sa­nie­rung des Abwas­ser­pump­wer­kes wie auch des Fest­stoff­zer­klei­ne­rers  für den Ein­rich­tungs­trä­ger ver­an­lasst wer­den.

Auch in der Bau­aus­füh­rung bei­der Gewer­ke zeig­te sich die­se nahe­zu vor­bild­li­che Zusam­men­ar­beit. Dabei tru­gen nicht nur die beauf­trag­ten Fir­men son­dern auch die sehr tat­kräf­ti­gen Hel­fer des Inklu­si­ons­be­trie­bes St. Mar­tin Baum­schu­le Dün­gen­heim und des Abwas­ser­wer­kes zur Pro­jek­t­um­set­zung inner­halb kur­zer Zeit bei.

Nicht zuletzt konn­te hier­durch der vor­ge­se­he­ne Kos­ten­rah­men ein­ge­hal­ten wer­den, auch nach dem sich Unvor­her­ge­se­he­nes im Bau­ab­lauf zeig­te und erneu­ert wer­den muss­te.

Die neue und ener­gie­ef­fi­zi­en­te­re Pum­pen­tech­nik zeigt bereits nach weni­gen Mona­ten der Inbe­trieb­nah­me einen um bis zu 50% gerin­ge­ren Strom­ver­brauch. Ein­satz­zei­ten des Betriebs­per­so­nals am Pump­werk sind seit­her wie­der auf einem nor­ma­len Maß und häu­fi­ge Stör­mel­dun­gen gehö­ren der Ver­gan­gen­heit an.

Ein Grund genug, dass sich auch die Füh­rungs­per­so­nen der St. Hil­de­gar­dis­haus gGmbH, der Ver­bands­ge­mein­de Ulmen, des Abwas­ser­wer­kes und der Stadt Ulmen gemein­sam in der Ört­lich­keit tra­fen, um sich vom Ergeb­nis selbst zu über­zeu­gen.