Ambulante Dienste

http://www.ambulante-dienste.stmartin-dku.de/

Seit 1998 bietet St. Martin ambulante Angebote und Dienste für Menschen mit Teilhabebedarf im regionalen Einzugsgebiet an.

Die ambulanten Dienste fördern verstärkt das Selbstbestimmungsrecht und die Eigenverantwortung der Klienten. Die Menschen mit Teilhabebedarf können ihren persönlichen Lebensplan gestalten, indem sie selbst Art, Umfang und Ort der Hilfeleistung bestimmen und die gewährten Geldleistungen auch im Rahmen Persönlicher Budgets disponieren. Der Budgetnehmer wird zum Vertragspartner von St. Martin. Das Ermöglichen der vollen Teilhabe (Inklusion) ist zentraler Ansatzpunkt der Hilfen, unabhängig von Art und Ausmaß des Unterstützungsbedarfs.

Familien, die ihre Angehörigen mit Teilhabebedarf zu Hause betreuen, werden durch die aufsuchenden Hilfen in vielfältiger Weise beraten, begleitet und entlastet, so dass die Inklusion in Familie und Gesellschaft unterstützt und gefördert wird.

Ziel der Ambulanten Dienste St. Martin ist die Ermöglichung effektiver und aktiver Teilhabe an allen Bereichen gesellschaftlichen Lebens. Dies bedeutet Förderung des Gemeinschaftsgefühls zwischen Menschen mit und ohne Teilhabebedarf, sowie deren Verbesserung von Teilhabechancen. Lebensumfeld und Lebensniveau sollen im Rahmen bestehender Strukturen in den Familien gefestigt werden. Gesellschaftliche Strukturen sind so zu gestalten und zu verändern, dass sie der Vielfalt von Lebenslagen von Menschen mit Teilhabebedarf besser gerecht und erweitert werden. Vollständige und wirksame Teilhabe und Inklusion in die Gesellschaft haben höchste Priorität und sichern ein hohes Maß an sozialer Zugehörigkeit und Autonomie. So entsteht selbstbestimmtes Leben in sozialen Bezügen.
Ambulante Dienste der Behindertenhilfe haben sich neben den teilstationären und vollstationären Angeboten etabliert und verfolgen das Ziel, vollstationäre Betreuung hinauszuschieben oder in Einzelfällen gänzlich auszuschließen.

Das Angebot wird von St. Martin Ulmen, Eifel-Maar-Park, aus geleistet und ist regional flächendeckend zurzeit auf die Landkreise Cochem-Zell und Daun begrenzt.
Es bezieht sich auf alle Lebensbereiche und Altersstufen von Menschen mit primär geistiger Beeinträchtigung

Am Anfang steht die Kontaktaufnahme mit interessierten Familien und Abklärung des Hilfebedarfs. Daran schließt sich an die Organisation von geeigneten - auch ehrenamtlichen - Hilfen für die Menschen mit Teilhabebedarf sowie deren Betreuung, regelmäßige Begleitung und Assistenz
Ambulante Dienste sind fester Bestandteil eines gut funktionierenden Netzwerkes, zu denen auch Behörden und andere soziale Einrichtungen zählen. Die Arbeit innerhalb dieses Netzwerkes und Kooperationen machen es möglich, individuelle Unterstützung und Betreuung adäquat zu gewährleisten. So hilft St. Martin auch bei der Beantragung und Verwaltung von „trägerübergreifenden Persönlichen Budgets“, die als Komplexleistung von mehreren Rehabilitationsträgern zu einer Gesamtplanung kombiniert werden können.

Vollständige Informationen finden Sie hier: http://www.ambulante-dienste.stmartin-dku.de/